Justice League Of America: Panik im Mikroversum [Review]

Liebling, ich habe die JLA geschrumpft! Der neue Atom Ryan Choi macht im dritten Band der Serie rund um Batmans ungewöhnliche Antihelden-Truppe einen auf Wayne Szalinski und schrumpft sich und seine Mitstreiter auf die ultimative Mini-Göße, um sich gemeinsam mit ihnen im sogenannten Mikroversum auf die Suche nach seinem verschollenen Vorgänger Ray Palmer zu begeben.

Das klingt ansich schon echt schräg, aber die Darstellung dieser winzigen Welt, die voller bunter Planeten und humanoider, technisch weit fortgeschrittener Zivilisationen ist, setzt dem Ganzen dann wirklich noch mal einen drauf.

Diese Ausgabe ist ein knallbunter, abgefahrener LSD-Trip mit einem dezent philosophischen Ansatz, der einen beim Lesen ein ums andere mal darüber sinnieren lässt, wie mickrig wir und unser kleiner, blauer Planet gemessen an der Gesamtheit des Universums doch sind und dass wir da wirklich über Dimensionen reden, die unsere beschränkten Gehirne nicht einmal ansatzweise begreifen können. Ein Thema, bei dem ich immer das Gefühl habe, mir platzt jeden Moment der Kopf, wenn ich da zu lange drüber nachdenke.

Wer sich intensiver mit derartigen Dingen auseinandersetzen möchte, sollte sich also besser bei YouTube Videos von Harald Lesch reinziehen, während Leute, die einfach nur Bock auf einen kleinen Abstecher ins Mikroversum, sowie auf fantasievolle Science-Fiction-Action im Mini-Format haben, hier nicht viel verkehrt machen dürften. Bislang definitiv der beste Band der Reihe, auch wenn Lobo leider nach wie vor eher wie ein Fremdkörper wirkt. (elfo)

Seitenzahl: 132
Format: Softcover
Preis: 15,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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