Hulk: Punktlandung [Review]

Nachdem Autor Greg Pak der Geschichte rund um den neuen Hulk Amadeus Cho zuletzt deutlich mehr Tiefgang verlieh, ist der vierte Band der Reihe nun also wieder deutlich spökeslastiger ausgefallen.

Zunächst trifft Amadeus hier auf den aus Taiwan stammenden Basketball-Star Jeremy Lin (für alle, die auch keine Ahnung von der NBA haben: den gibt es wirklich), der ihn zu einem Benefizspiel einlädt, welches jedoch nicht ganz wie geplant verläuft und darin endet, dass die beiden gemeinsam gegen monströse Roboter kämpfen müssen.

Lin wird dabei teilweise dermaßen übertrieben obercool dargestellt, dass es schon fast zum Fremdschämen ist. Aber gut, das wird dann vermutlich seine Bedingung dafür gewesen, den Spaß überhaupt mitzumachen. Jeder, wie er's braucht... Die zweite Story kann mich da schon wesentlich mehr überzeugen. Amadeus nimmt hier erneut an einer Benefizveranstaltung teil, doch statt realen Basketballern teilt er sich die Show diesmal mit diversen Heldinnen und Helden aus dem Marvel-Universum, die ebenfalls allesamt einen asiatischen Migrationshintergrund haben (u.a. Ms. Marvel, Silk und Shang-Chi). Auch hier wird das soziale Verhalten des grünen Superhirns erstmal nicht belohnt und die ganze Bande wird kurzerhand von Aliens entführt, die sie fressen wollen.

Diese Truppe asiatischer Superhelden, die sich hier spontan selbst den Teamnamen "Protectors" gibt, gefällt mir extrem gut und ich würde es begrüßen, sie künftig noch öfter in Aktion erleben zu dürfen. Ansonsten geht's hier, wie ich es eingangs bereits erwähnte, wieder wesentlich quatschiger zur Sache, was aber gar nicht wirklich stört, da Amadeus auch längst nicht mehr so prollig rüberkommt wie noch im ersten Band und sich zu 'ner durchaus sympathischen Figur entwickelt hat. Wie's wohl mit ihm weitergeht, wenn Bruce Banner (wie und wann auch immer) wieder zurückkehrt? (elfo)

Seitenzahl: 132
Format: Softcover
Preis: 14,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / Marvel
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