One-Punch Man: Zu früh gefreut! [Review]

Da in der Welt des One-Punch Man bekanntlich bereits seit einigen Ausgaben ein weitreichendes Superhelden-Universum voller Irrsinn und Klischees aufgebaut wird, dürfen dort natürlich auch klassische Teams im Stile der Avengers oder der Justice League nicht fehlen.

Eine solche Gruppierung führt auch die B-Klasse-Heldin Miss Blizzard an, die in diesem Band nun also versucht, Saitama zu rekrutieren, der jedoch absolut keinen Bock auf derlei Firlefanz hat und dankend ablehnt.

Für die große Schwester von Terrible Tornado ein absoluter Affront, der, da sie insgeheim ohnehin arg unehrenhafte Absichten hegt, zu einer für diese Serie typischen Mega-Klopperei führt, die jedoch jäh unterbrochen wird, als Saitamas Schüler Genos und Fiesling Speed-o'-Sound Sonic in die Szenerie platzen, die sich ebenfalls gerade einen Jahrhundertfight liefern. Saitama setzt dem Ganzen jedoch ein schnelles Ende, da er kein Verständnis dafür hat, wenn sich Menschen ohne vernünftigen Grund prügeln und er außerdem, wie er es so schön formuliert, keine Explosionen vor seinem Haus wünscht.

Richtig so, denn mit Bangs ehemaligem Schüler Garo tritt ein wesentlich schlimmerer Gegner auf den Plan. Schwer traumatisiert von dem seiner Meinung nach unfairen Umstand, dass in der Kinderserie "Justice Man" die Bösen immer verloren haben, beschloss er als Kind, selbst ein Monster zu werden und sämtlichen Helden den Garaus zu machen. Erste Leichen pflastern hier jedenfalls bereits seinen Weg und deuten an, dass Saitama in ihm wohl bald endlich den ebenbürtigen Gegner gefunden haben könnte, nach dem er sich schon so lange sehnt. Alles in allem echt mal wieder ein riesengroßer Spaß. (elfo)

Seitenzahl: 208
Format: Softcover
Preis: 6,95 €
Verlag: Kazé
Cover-Copyright: Kazé / Shueisha Inc. / One & Yusuke Murata
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