Superman: Super-Söhne [Review]

Findet ihr auch, dass Superman und sein Kollege aus Gotham City auf dem Cover so aussehen, als stünden sie kurz vor einer leidenschaftlichen und hemmungslosen Knutscherei oder bilde ich mir das bloß ein? Na, wie auch immer. Das Aufeinandertreffen der Beiden ist selbstredend mitnichten romantischer Natur, sondern liegt einem Konflikt ihrer beiden Super-Söhne zugrunde, der ein klein wenig wie eine Junior-Version von "Batman v Superman" wirkt.

Damian, der hier nicht gerade zu Unrecht als grimmigster Batman-Sidekick aller Zeiten bezeichnet wird, sieht den neuen Superboy Jonathan als große Gefahr für die Menschheit an und entführt ihn kurzerhand, was natürlich in Windeseile die erzürnten Heldenväter der Beiden auf den Plan ruft. Anstatt sich ebenfalls die Köppe einzukloppen, beschließen sie jedoch, ihren Söhnen eine Lektion in Sachen Teamwork zu erteilen und stecken sie gemeinsam in Batmans Trainingsbunker.

Und auch wenn die Zwei die Aufgaben eher schlecht als recht meistern, entsteht doch eine überaus interessante Chemie zwischen den beiden kleinen Streithähnen, die einen hoffen lässt, dass Panini ihre neue gemeinsame Serie "Super Sons" ebenfalls noch zeitnah auf deutsch veröffentlichen wird. Da steckt wirklich einiges an Potenzial drin.

Ansonsten liegt der Fokus hier erneut sehr stark auf Clarks und Jonathans Vater-Sohn-Beziehung, was mir außerordentlich gut gefällt. Und wer unbedingt viel Action braucht, kommt bei der Begegnung mit Swamp Thing ebenfalls voll und ganz auf seine Kosten. Bislang macht die Serie echt einen sehr guten Eindruck. Im dritten Band, der im Oktober erscheint, kommt es dann übrigens zum Aufeinandertreffen mit Superagent Frankenstein, auf das ich nach dessen total unterbewerteter New-52-Serie echt schon gespannt bin. (elfo)

Seitenzahl: 156
Format: Softcover / limitiertes Variant
Preis: 16,99 € / 20 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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