One-Punch Man: Das Geheimnis der Stärke [Review]

Nachdem mich der erste Band des One-Punch Man (der im japanischen Original übrigens "Wanpanman" heißt - wie gut klingt das denn bitte?!) auf Anhieb zum Fan gemacht hat, gibt es hier nun also auch direkt schon die Review zur Fortsetzung. Wie es der Titel bereits erahnen lässt, verrät Hobby-Held Saitama darin auch tatsächlich schon das Geheimnis seiner großen Kraft.

Die Auflösung ist so großartig, dass es mir echt schwer fällt, das Ganze nicht zu spoilern. Mit Technologie, Biochemie oder kosmischen Mächten hat es jedenfalls nichts zu tun und sowohl seine Feinde, als auch sein Cyborg-Kumpel Genos kommen sich erstmal ziemlich veräppelt vor, als Saitama sie einweiht. Neben dieser echt obskuren Offenbarung gibt es aber natürlich auch diesmal wieder massig Gekloppe. Zunächst einmal bekommt es der Titelheld mit dem Käfer des Gemetzels zu tun, der angeblich die gefährlichste Kampfmaschine aller Zeiten sein soll und wird wenig später mit einer Horde durchgedrehter Skinheads konfrontiert, die teure Kampfanzüge tragen und in der Innenstadt randalieren.

Und auch wenn Saitama diese Gegner völlig unter seinem Niveau wähnt, schreitet er dennoch ein, da er um seinen guten Ruf fürchtet, wenn sich Leute, die ebenfalls keine Haare auf dem Kopf haben, in der Öffentlichkeit wie die Axt im Walde benehmen. Zudem werden mit dem Radler der Gerechtigkeit und dem blitzschnellen Speed-O'-Sound Sonic zwei weitere Helden eingeführt, die künftig auch noch für den einen oder anderen schrägen Moment sorgen dürften. Alles in allem erneut ganz großes Kino. Echt jetzt! (elfo)

Seitenzahl: 200
Format: Softcover
Preis: 6,95 €
Verlag: Kazé
Cover-Copyright: Kazé / Shueisha Inc. / One & Yusuke Murata
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