Avengers: Aufstand in Pleasant Hill [Review]

Nachdem der Start der neuen Avengers-Serie ja doch eher ziemlich holprig verlief, ist mit dem zweiten Paperback nun aber definitiv wieder alles in Butter.

Wobei es von dem eigentlichen Rächer-Team hier tatsächlich gar nicht so viel zu sehen gibt und stattdessen eher Captain America Sam Wilson, sein Vorgänger Steve Rogers, sowie dessen alter Freund Bucky Barnes im Mittelpunkt stehen. Das Trio kommt hier, unabhängig voneinander, einem düsteren und gut gehüteten S.H.I.E.L.D.-Geheimnis auf die Spur, was sie und ihre Mitstreiter schließlich in das verschlafene Örtchen Pleasant Hill führt.

Und dort ist tatsächlich eigentlich gar nichts so "pleasant", wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Es wird zwar relativ früh aufgeklärt, was es in Wahrheit mit dieser vermeintlichen Vorzeige-Kleinstadt auf sich hat, aber um niemandem den Lesespaß kaputt zu spoilern, belasse ich es hier doch lieber bei einer schlichten Empfehlung, dies alles selbst zu ergründen, denn das lohnt sich wirklich. Was anfangs stark nach "Wayward Pines" riecht, entwickelt sich im Laufe der Story teilweise schon fast in Richtung "Matrix" und macht alles in allem einfach verdammt viel richtig. Ein echt cooler Mix aus Mystery und Verschwörungsthriller, der durchaus auch Leuten gefallen dürfte, die mit den Avengers sonst eher nicht so viel am Hut haben.

Ebenfalls geil: Endlich erfahren auch Nicht-Heftleser, wieso der olle Captain Rogers eigentlich plötzlich wieder jung ist und die Auflösung ist noch nicht einmal so weit hergeholt, wie ich es befürchtet hätte. Auf diesem Niveau darf's auf jeden Fall gern weiter gehen. (elfo)

Seitenzahl: 180
Format: Softcover / limitiertes Hardcover (inkl. Blechschild)
Preis: 16,99 € / 25 €
Velag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / Marvel
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