X-Men - Blue: Reise ins Blaue [Review]

Nach den goldigen X-Men rund um Kitty Pryde, Storm und Old Man Logan hätten wir hier nun also direkt schon den nächsten Serienneustart aus dem Mutantenuniversum.

Bei der blauen Truppe handelt es sich um die fünf originalen X-Men Jean Grey, Cyclops, Iceman, Angel und Beast, die aus der Vergangenheit stammen und seit geraumer Zeit in der Gegenwart festsitzen. Eine Idee, die ich eigentlich von Anfang an als dermaßen unsinnig empfand, dass ich ihre letzten beiden Serien weitestgehend ignorierte.

Da das Haus der Ideen nun jedoch niemand Geringeren als Magneto himself zu ihrem neuen Mentor machte, habe ich dem Ganzen doch nochmal eine Chance gegeben und muss sagen, dass es sich durchaus gelohnt hat. Diese einiges an Konfliktpotenzial mit sich bringende Konstellation wird hier zwar zunächst noch eher zaghaft angepackt, deutet für künftige Ausgaben aber bereits die eine oder andere spannende Wendung an. Weiterhin gibt es ein Wiedersehen mit dem Juggernaut und ein seltsames Aufeinandertreffen mit überaus freundlichen Sentinels.

Dass man mit Jimmy Hudson dann aber noch Wolverines Sohn aus dem Ultimativen Universum einführen musste, hätte man sich meiner Meinung nach aber besser sparen sollen. Tatsächlich stellt er zwar eigentlich gar keine so schlechte Ergänzung für das Team dar, jedoch wird die allgemeine Freude über das Comeback des Originals (von dem man in den nächsten Jahren einfach mal ausgehen kann) wohl nicht mehr ganz so groß sein, wenn bis dahin in gefühlt jeder zweiten Serie irgendein Klon, eine alternative Version oder jetzt eben auch noch ein Sohn mit am Start ist. Aber gut, das ist dann wohl Geschmackssache. Unterm Strich ist die Reise ins Blaue jedenfalls ein Treffer ins Schwarze. (elfo)

Seitenzahl: 148
Format: Softcover / limitiertes Variant
Preis: 16,99 € / 20 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / Marvel
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