Superman: Pfad zur Verdammnis [Review]

Während die Sonderbandreihe des Mannes aus Stahl in Kürze schon in die vierte Runde geht, gibt es nun also auch endlich den ersten Paperback-Nachdruck der Heftserie.

Und der hat's wirklich in sich. Dan Jurgens und sein Kreativteam mischen die Karten hier kräftig durch und legen damit den Grundstein für eine vielversprechende neue Ära.

Nach dem Tod des New-52-Supermans möchte nun also niemand Geringeres als sein alter Erzfeind Lex Luhor dessen Nachfolge als Beschützer von Metropolis antreten, was schließlich den bislang versteckt lebenden, klassischen Superman aus der Reserve lockt, der dem Braten nicht so recht trauen will und sich der Welt aus diesem Grund nun also doch offenbart. Verständlicherweise glaubt wiederum auch Luthor zunächst, es hier mit einem Betrüger zu tun zu haben, was zu einem kurzen Konflikt führt, der jedoch jäh unterbrochen wird, als plötzlich auch noch ein völlig außer Kontrolle geratener Doomsday auf der Matte steht.

Von diesem Punkt an bestehen gefühlt 80% des Bandes nur noch aus Action, Krach-Bumm und Gekloppe. Und was mich im Normalfall eher nerven würde, geht hier tatsächlich voll klar, da in den restlichen 20% äußerst geschickt diverse Dinge eingestreut werden, die bezüglich des weiteren Storyverlaufs echt verdammt neugierig machen, wie zum Beispiel ein zusätzlicher Clark Kent, der plötzlich aus heiterem Himmel in Metropolis auftaucht. Das hört sich alles erstmal etwas verwirrend an und letzten Endes ist es das auch, sofern man nicht zumindest ein wenig Vorwissen mitbringt. Neulesern würde ich dementsprechend dringend dazu raten, vorab nochmal den Sonderband "Die letzten Tage von Superman" zu lesen. (elfo)

Seitenzahl: 188
Format: Softcover / limitiertes Hardcover (inkl. Metallschild)
Preis: 16,99 € / 25 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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