Uncanny Avengers: Wiedergeburt [Review]


Nachdem über die neuen Avengers und deren ungewohnt junge Besetzung (mit Nova, Ms. Marvel und Spider-Man Miles Morales sind gleich drei Teenager mit dabei) bereits viel diskutiert wurde, lässt Panini mit den Uncanny Avengers (bzw. der Unity Squad) nun direkt die nächste recht speziell zusammengewürfelte Superhelden-Truppe auf die Menschheit los.

Der gealterte Steve Rogers stellt hier ein aus Menschen, Mutanten und Inhumans bestehendes Team zusammen, um mit diesem nicht nur das Böse dieser Welt, sondern auch die Vorurteile und Ängste der Bevölkerung zu bekämpfen. Mit am Start sind Johnny Storm, Spider-Man Peter Parker, Quicksilver, Rogue, Dr. Voodoo, Synapse und der wandelnde Comic-Hype Deadpool, der hier, anders als es viele vermutlich erwarten dürften, nicht alles komplett überstrahlt, was ich persönlich, so sehr ich ihn auch mag, dann doch ganz angenehm finde. Dass es bzgl. seiner charakterlichen Eignung keine internen Reibereien gibt, heißt das jedoch noch lange nicht. Im Gegenteil! Ein Mitglied, dessen Namen ich jetzt natürlich nicht spoilern will, hat nach dem ersten gemeinsamen Einsatz bereits die Schnauze voll von ihm und verlässt das Team gleich wieder.

Der Rest schliddert dann wenig später in Boston auch schon der nächsten Katastrophe entgegen, bekommt es mit Manifest-Destiny-mäßigen Pflanzenzombies zu tun und lässt den Leser dann leider erstmal mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Die Bonus-Story, die den Band abschließt, ist auf jeden Fall okay, die Fortführung der Haupt-Storyline hätte ich aber dennoch wesentlich spannender gefunden. Aber man kann halt nicht alles haben. Weiter geht's dann im Oktober. (elfo)

100 Seiten, Softcover // 12,99 € // Cover-Copyright: Panini // paninicomics.de
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