Suicide Squad: Die stählerne Gruft [Review]

Es dürfte wohl wahrlich kein Geheimnis mehr sein, dass die Damen und Herren aus dem Hause DC mit der unter dem Rebirth-Banner bekannten Neuausrichtung ihres Comicuniversums verdammt viel richtig gemacht haben.

Wer jedoch immer noch Zweifel daran hat oder gar weitere Beweise dafür benötigen sollte, dem empfehle ich den ersten Sammelband der Suicide Squad, der problemlos als Paradebeispiel für das Rebirth-Konzept herhalten kann.

Wer schon länger dabei ist oder zumindest den New-52-Run verfolgt hat, muss hier aller Einsteigerfreundlichkeit zum Trotz wirklich keinen radikalen Umbruch befürchten. Es gibt hier und da ein wenig optisches Finetuning, welches nicht weiter stört, sowie eine neue Teamzusammenstellung, die sich - quelle surprise - deutlich am Kinofilm aus dem Jahr 2016 orientiert, ohne den es die Truppe hierzulande vermutlich auch nicht auf eine eigene Heftserie gebracht hätte. Rick Flag und die Schwertkämpferin Katana sind nun also auch in der Comicversion als Aufpasser mit von der Partie und deren Einführung fungiert dann sogleich als Aufhänger, der Neuleser rasch mit allen nötigen Basics vertraut macht.

Weiterhin erhalten hier (fast) alle Figuren kurze Origin-Kapitel, was ich extrem erfrischend fand und was dem ganzen Spektakel auch den nötigen Tiefgang verleiht. Ansonsten ist hier aber alles beim alten. Das heißt, hier gibt's die gewohnte Überdosis Action, ein phasenweise arg ausschweifendes Maß an Brutalität und natürlich jede Menge blöde Sprüche. Ein riesengroßer Spaß, der darüber hinaus auch preislich echt fair ist. Bei 17,99 € für über 200 Seiten kann man echt nicht meckern. Daumen hoch! (elfo)

Seitenzahl:
204
Format: Softcover
Preis: 17,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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