Flash: Godspeed [Review]

Der Tod hat einen neuen Namen: Godspeed! So steht's auf dem (ziemlich coolen) Cover und genau so kommt's dann schließlich auch. Der bereits im ersten Band eingeführte, neue Antagonist hat die Speedster-Jagdsaison eröffnet und schreckt bei dem Vorhaben, sich ihre Kräfte einzuverleiben, auch nicht vor Mord zurück. Ein fieser Gegner also, der immer fieser, immer schneller, sowie immer besser wird und irgendwann sogar die Fähigkeit erlangt, an zwei Orten gleichzeitig zu sein.

Der Typ hat auf jeden Fall Potenzial, weshalb es mich dann doch ganz schön überrascht hat, dass Autor Joshua Williamson hier schon dermaßen früh dessen wahre Identität enthüllt. Wer sich hinter der Maske verbirgt, werde ich jetzt natürlich nicht spoilern, aber so viel sei verraten: Es handelt sich bei Godspeed um einen alten Bekannten, der eigentlich sogar wirklich nur Gutes im Sinn hat und Central City zu einem sichereren Ort machen will, dabei jedoch keinerlei Kompromisse eingeht und es für legitim hält, zum Wohle der Gemeinschaft Einzelne zu töten. Als er dann Professor Zoom und die restlichen Iron-Heights-Insassen umzubringen versucht, kommt es schließlich zum großen Showdown.

Der frisch in die DC-Kontinuität zurückgekehrte, alte Wally West ist diesmal nicht mit von der Partie, dafür aber der neue Wally West, der hier nun erwartungsgemäß auch zum neuen Kid Flash wird. Im nächsten Band (der im Juli erscheint) sind die beiden Wallys dann auch gemeinsam auf Achse. Das wird sicher etwas strange und ich bin echt gespannt, wie man das auf Dauer regeln wird. Schauen wir mal. Völlig unabhängig davon ist die Serie aber nach wie vor auf jeden Fall recht lesenswert. Klar, teilweise ist das hier schon eher seichte Lesekost, aber das bedeutet ja mitnichten, dass es zwangsläufig schlecht sein muss. Dürfte sich wohl auch für Fans der TV-Serie durchaus lohnen. (elfo)

Seitenzahl: 100
Format: Softcover
Preis: 12,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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