Uncanny Avengers: Verstärkung aus der Zukunft [Review]


Nach dem etwas holprigen Start meldet sich Steve Rogers' neue Unity Squad auch schon wieder zurück und darf sich in ihrem zweiten Band, um einfach mal mit der Tür ins Haus zu fallen, eine klare Steigerung attestieren lassen. Zum einen liegt das definitiv daran, dass man diesmal auf diese unnötigen Nebenstorys verzichtet hat und zum anderen gibt es auch endlich mal ein wenig mehr Tiefgang.

Das ungleiche Team ist zwar immer noch dabei, sich zu finden, aber speziell die Inhuman-Telepathin Synapse, die im Vorgängerband nun wirklich extrem blass blieb, bekommt hier, vor allem dank ihrer persönlichen Verbindung zum bereits zuvor eingeführten Antagonisten, dem Shredded Man, eine interessante Geschichte auf den Leib geschneidert. Deadpool, der hier tatsächlich gar keine so dominante Rolle einnimmt, wie es das Cover mal wieder vermuten lässt, macht wie immer Spaß und bei der im Titel bereits erwähnten Verstärkung aus der Zukunft handelt es sich natürlich um Wades alten Mutantenkumpel Cable.

Als ein weiterer Gegenspieler, der die Uncanny Avengers wohl noch ein Weilchen auf Trab halten dürfte, kommt zudem noch der Red Skull ins Spiel, der mittlerweile über die Kräfte von Charles Xavier verfügt. Nach der nicht ganz so berauschenden Nummer 1 scheint die Serie die Kurve echt relativ schnell wieder gekriegt zu haben. Fein. Auf dem Niveau darf's definitiv gern weiter gehen. (elfo)

100 Seiten, Softcover // 12,99 € // Cover-Copyright: Panini // paninicomics.de
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