Flash: Rogues Reloaded [Review]

Flashs Rebirth-Reihe geht nun also mit etwas Verspätung doch noch in die vierte Runde und das Warten hat sich definitiv gelohnt. Man hat den Release-Termin nämlich extra ein wenig nach hinten verschoben, um den Band dadurch mit etwas mehr Inhalt aufpimpen zu können. Und damit meine ich jetzt nicht irgendwelche B-Seiten aus der Mottenkiste, sondern die nächsten regulären US-Hefte.

Statt eines weiteren dünnen Paperbacks kann man sich hier also über einen Umfang von 180 Seiten freuen. Ein, wie ich finde, äußert korrekter Move von Panini, über den sich vor allem auch das Portemonnaie freut.

Im Mittelpunkt stehen diesmal also Captain Cold und die Rogues, die seit dem Speed-Force-Sturm im ersten Band nicht mehr in Central City gesehen wurden und nun zurückkehren, um ihr letztes ganz großes Ding zu drehen. Und so interessant ich die Bande und vor allem die Beziehung zwischen Barry und ihr auch finde, muss ich ehrlich sagen, dass mich die zweite große Storyline tatsächlich wesentlich mehr überzeugen konnte. In dieser möchte der neue Wally West, der mittlerweile auch als neuer Kid Flash unterwegs ist, endlich die ganze Wahrheit über seinen Vater, den Reverse Flash, herausfinden, weshalb er und Barry auf der Suche nach Antworten zunächst in die Belle-Reve-Straftanstalt einbrechen und sich schließlich an der Seite von Captain Boomerang im australischen Outback mit aufgepumpten Redneck-Prolls herumschlagen müssen.

Zudem schaut hier auch nochmal ein alter Bekannter (dessen Namen ich hier selbstredend nicht spoilern werde) kurz vorbei und steigert mit seinem überraschenden Auftritt definitiv die Vorfreude auf das in Kürze startende Button-Event. Alles in allem bleibt's einfach dabei, dass man mit Flash aktuell nicht viel verkehrt machen kann. (elfo)

Seitanzahl: 180
Format: Softcover
Preis: 16,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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