Justice League: Die Auslöschungs-Maschine [Review]

Auch wenn "Die Auslöschungs-Maschine" wohl als ziemlich cooler Bandname durchgehen würde, handelt es sich dabei tatsächlich um den Titel des gerade erschienenen ersten Paperbacks der Justice League in der Rebirth-Ära.

Und in dem legt Autor Bryan Hitch direkt mal los wie die Feuerwehr. Anstatt erstmal etwas langsamer und entspannter in die neue Serie starten zu können, bekommen es Batman, Superman, Wonder Woman, Flash und der Rest der Gang schon gleich zu Beginn mit einer kosmischen Bedrohung zu tun, die nicht weniger als die Auslöschung der gesamten Menschheit zur Folge haben könnte.

Die neu formierte Justice League muss rund um den Globus gegen Erdbeben, Aliens und komische, bunte Riesen ankämpfen und man hat im Grunde permanent das Gefühl, dass Krach-Bumm-Fetischist Michael Bay hier zumindest in beratender Funktion mitgewirkt hat. Und auch wenn ich gut und gerne mit weniger Action hätte leben können, stört mich das ganze Spektakel nicht wirklich, da es eben in erster Line einen Rahmen dafür bieten soll, überhaupt mal in die Serie reinzukommen und die verschiedenen Protagonisten dabei einigermaßen einsteigerfreundlich in Szene zu setzen.

Meiner Meinung nach funktioniert das größtenteils auch ziemlich gut. Einzig den Band " Die letzten Tage von Superman" sollte man im Idealfall vorher schon gelesen haben, da der neue Superman und vor allem Batmans großes Misstrauen ihm gegenüber hier schon eine recht zentrale Rolle einnehmen und man ohne entsprechendes Vorwissen schon etwas auf dem Schlauch stehen dürfte. Ansonsten können geneigte Neuleser, von denen es dank des Kinofilms bald wohl wieder einige geben dürfte, hier aber nicht viel verkehrt machen. (elfo)

Seitenzahl: 148
Format: Softcover / limitiertes Hardcover (inkl. Blechschild)
Preis: 14,99 € / 24 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics / DC Comics
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