Uncanny Avengers: Ultrons Rückkehr [Review]

Guck an, der olle Captain Rogers ist jetzt also wieder jung. Keine Ahnung, was genau da nun passiert ist, aber es hat wohl etwas mit dem letzten Avengers-Event "Standoff" zu tun. Wenn man sowas mal eben beiläufig in der Einleitung erfährt, dann sind das echt so Momente, in denen man sich irgendwie doch darüber ärgert, immer auf die Paperbacks zu warten, anstatt mit der Lektüre der Heftserien stets auf dem aktuellsten Stand zu sein. Naja, sei's drum.

Im dritten Band der Uncanny-Reihe steht ohnehin ein anderer Rächer der erste Stunde im Mittelpunkt, nämlich der ehemalige Ant-Man Hank Pym, der seit den Ereignissen aus dem Sonderband "Ultrons Zorn" nicht mehr gesehen wurde und zwischenzeitig mit seiner fiesen Schöpfung zu einer Robocop-mäßigen Einheit verschmolzen ist. Zwar schwört Hank allen, dass er Ultron unter Kontrolle hat, doch die Zweifel im Team sind groß und bestätigen sich dann auch recht schnell, was letztlich natürlich zu dem spektakulären Kampf führt, den die meisten Fans bei diesem Titel wohl auch erwartet hätten und bei dem es zusätzliche Verstärkung von Captain Marvel, Vision, sowie Iron Man (inklusive dem guten, alten Hulkbuster-Anzug) gibt.

Klar, in erster Linie gibt es hier massig Action, aber dennoch kann die Story mit einer überaus interessanten Entwicklung des Antagonisten und vor allem auch mit den verstörten Reaktionen der Avengers punkten, die hier zwar ein Monster bekämpfen, dabei aber permanent in das Gesicht eines alten Freundes blicken müssen. Harte Nummer und von Autor Gerry Duggan definitiv gut geschrieben. Auf dem Niveau darf's gern weitergehen. (elfo)

Seitenzahl: 100
Format: Softcover / limitiertes Variant
Preis: 12,99 € / 16 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics
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