Hulk: Das Monster in mir [Review]

Nachdem mich der erste Band dieser Serie, in dem zum allerersten Mal Amadeus Cho als neuer Hulk präsentiert wurde, irgendwie so gar nicht packen konnte, darf der Nummer 2 auf jeden Fall eine Steigerung attestiert werden.

Zwar nervt Amadeus hier und da immer noch mit seiner großspurigen Art, aber Autor Greg Pak schafft es diesmal dann doch, der Figur etwas mehr Tiefe zu verleihen. Diverse Filmrisse zeigen, dass eben doch nicht immer alles so easy peasy ist, wie er tut und er den Hulk offenbar nicht ansatzweise so gut unter Kontrolle hat, wie es bislang schien. Nach einem eher absurden Abenteuer mit der neuen Thor, in dem sich genau das nochmal bestätigt, kommt es dann auch recht schnell zum nächsten großen Pluspunkt dieser Ausgabe, nämlich zum Aufeinandertreffen mit Bruce Banner, der hier erst nach und nach so richtig realisiert, dass er endgültig vom Gamma-Fluch befreit zu sein scheint und im positiven Sinne völlig am Rad dreht. So begibt er sich von einer Gefahrensituation in die Nächste, um auch wirklich auf Nummer sicher gehen zu können, dass er sich nicht mehr verwandelt und freut sich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn er die Schlacke dann ohne grüne Hilfe ausbaden muss.

Bruce Banner ist vermutlich einer der tragischsten Charaktere der Comic-Geschichte, weshalb es echt nett ist, ihn hier mal dermaßen glücklich und entspannt zu erleben. Nur leider habe ich Idiot mich mal wieder spoilern lassen und weiß von daher schon, dass der zweite Civil War es auch für Bruce in sich haben wird. Naja, so oder so kann ich diesmal ruhigen Gewissens eine Empfehlung aussprechen und bin mir sicher, dass Amadeus' Geschichte wohl doch noch ganz interessant werden dürfte. Richtig gut finde ich diesmal zudem das minimalistische Cover mit dem kaputt gekloppten Hulk-Schriftzug. Hat was! (elfo)

Seitenzahl: 100
Format: Softcover
Preis: 12,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics
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