Doctor Strange: Die letzten Tage der Magie - Teil 1 [Review]

Nachdem der erste Band der neuen Doctor-Strange-Reihe noch hauptsächlich dazu diente, die werte Leserschaft mit allen nötigen Basics über die Hauptfigur, dessen Hintergrundstory, sowie das Sanctom Sanctorum nebst Wong zu versorgen, geht es diesmal schon von der ersten Seite an richtig heftig zur Sache.

Die bereits im Vorgänger eingeführten, interdimensional agierenden Empirikul haben die Erde nun also erreicht und so geht es auch gleich sämtlichen Magiern des Planeten, wie zum Beispiel Doctor Voodoo, Magik von den X-Men oder Mahatma Doom an den Kragen. Die Erzählstruktur erinnert hierbei nicht selten an die erste Staffelhälfte der aktuell laufenden, siebten Staffel von "The Walking Dead", da hier sämtliche Protagonisten ihre eigenen Kapitel erhalten haben, in denen sie zunächst kurz vorgestellt werden und sich am Ende einem scheinbar übermächtigen Gegner (vorerst) geschlagen geben müssen.

Erst im letzten Kapitel kommt es dann zur schicksalhaften Zusammenführung der Figuren, bevor diese dann im nächsten Band mit vereinten Kräften gegen den gemeinsamen Feind, den Imperator der Empirikul, vorgehen werden. Dieser wird hier derweil auch mit etwas mehr Charaktertiefe bedacht und so erfährt man dank einer kurzen, aber aussagekräftigen Rückblende, warum er die Magie so abgrundtief hasst und dabei ist, sie in sämtlichen Dimensionen auszurotten.

Ich hatte die Justice League Dark ja bereits in der Review zum ersten Band als Referenz herangezogen, aber jetzt, wo Doctor Strange auch ein magisches All-Star-Team am Start hat, passt der Vegleich wohl endgültig wie die Faust aufs Auge. Und da ich die Justice League Dark echt mochte, bin ich nun umso gespannter auf die im April erscheinende Fortsetzung. (elfo)

Seitenzahl: 108 Seiten
Format: Softcover
Preis: 12,99 €
Verlag: Panini Comics
Cover-Copyright: Panini Comics
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